Projekt "Piano Melancolia" von Jürgen Emert

Wir stellen dir regelmäßig interessante Menschen vor, die sich leidenschaftlich gerne mit Entspannungsmusik beschäftigen. Im heutigen Beitrag spricht Jürgen Emert über seine Arbeit als Musikpädagoge, das Projekt Piano Melancolia - Entspannungsmusik Klavier, sowie seine Rituale zum Entspannen im Alltag.

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Hallo Herr Emert, was sollten die Leser unbedingt über Sie wissen?

Piano Melancolia - Jürgen Emert - Entspannungsmusik Klavier

Ich gehöre mit 48 Jahren selbst zur Zielgruppe. Nach meinem Musikstudium in Köln – mit Hauptfach Klavier - habe ich mich für den Weg des Musikpädagogen entschieden. Die Arbeit an einem Gymnasium macht mir heute noch riesigen Spaß. Jugendliche für Musik zu begeistern wird aber auch zunehmend schwieriger und der Alltag im strengen G8-Korsett ist nur unbeschadet zu überstehen, wenn man sich einen vernünftigen Ausgleich schafft.

In meinem Fall ist das die Musik. Im Idealfall setze ich mich ans Klavier und entspanne beim Spielen. Daraus hat sich die Piano-Melancolia-Reihe entwickelt. Die Noten zu meinen Stücken stelle ich auf meinem Blog kostenlos zur Verfügung. Nicht nur das Zuhören entspannt, sondern auch das aktive Nachspielen.

Wie sind Sie zur Entspannungsmusik gekommen und welche Bedeutung hat diese für Sie?

Irgendwann habe ich festgestellt, dass es mir keinen Spaß mehr macht, die ganzen Klassiker auf dem Klavier einzustudieren. Das ist harte Arbeit. Ich habe versucht Klavier als Ausgleich zu sehen und begann eigene Stücke zu schreiben, die sich „wie von selbst“ spielen. Meine Musik besteht aus vielen kleinen, immer wiederkehrenden Mustern, die, über einen längeren Zeitraum gespielt, zu einem tranceähnlichen Zustand führen können. Nach einer Stunde fühle ich mich wie neugeboren.

Das Etikett „Entspannungsmusik“ mag ich eigentlich nicht. Es beschränkt die Musik auf eine bestimmte Funktion. Bach, Mozart oder Chopin haben wundervoll entspannende Musik geschrieben, die aber in erster Linie Kunst ist. Ich persönlich entspanne gerne zu Jazz-Balladen von John Scofield, Pat Metheny oder Michael Brecker. Deren Musik hat Seele und sie „beseelt“. Bei den typischen „Genre“-Produkten, die aus endlosen, auf einem billigen Keyboard gespielten Akkordtonfolgen bestehen, werde ich eher nervös. Ich bin skeptisch bei Produkten hinter denen sich kein echter Künstler verbirgt. Wenn auf der CD kein seriöser Urheber angegeben ist, sollte man die Finger davon lassen. Der Wellness-Markt ist hart umkämpft. Da gibt es dann schon mal einige Stücke die unter verschiedenen Titeln doppelt und dreifach vermarktet werden, um bei den Suchanfragen bei Amazon möglichst häufig weit vorne zu landen.

Stress und Burnout sind in der heutigen Zeit eine immer größer werdende Bedrohung. Worin sehen Sie persönlich die Ursachen für diese Entwicklung, im Vergleich zu vor zwanzig Jahren?

Das Prinzip „schneller, höher, weiter“ und der Druck, unbedingt erfolgreich sein zu müssen ist sicher ein wesentlicher Faktor. Wir sind eine egoistische Leistungs-Gesellschaft mit vielen Einzelgängern, die nur noch mit ihrem Smartphone kommunizieren. Früher hat man mehr miteinander geredet, zusammen gelacht und geweint und seine Ängste und Sorgen geteilt. „Abschalten vom Alltag“ ist für mich gleichbedeutend mit „Abschalten von Smartphone, Iphone und Laptop“ – das fällt vielen Menschen schwer.

Haben Sie regelmäßige Rituale die Sie anwenden, um sich im Alltag zu entspannen?

Nun, abgesehen vom Entspannen am Klavier genieße ich die Gartenarbeit, lese gerne und halte mich durch Joggen und spezielles Rückentraining fit. Ein festes Ritual habe ich nicht. Ich fühle mich immer dann entspannt, wenn ich mich in einer kreativen Phase befinde. Kreativität ist für mich der Schlüssel.

Was planen Sie, sowohl musikalisch als auch privat, für die Zukunft?

Mit dem großen Erfolg der Piano Melancolia – Alben habe ich so nicht gerechnet. Das Feedback ist überwältigend. Selbst aus Mexiko und Argentinien melden sich Fans über Facebook, um sich zu bedanken. Deshalb werde ich 2016 wohl ein drittes Album produzieren – aber ganz entspannt….

Vielen Dank für das nette und interessante Interview!

Mehr über Jürgen Emert und die Entspannungsmusik Klavier von Piano Melancolia

Wenn du nun neugierig bist und mehr über die Musik von Piano Melancolia erfahren möchtest, dann hör doch einmal in eine seiner zwei CDs rein oder schau auf seiner Website vorbei.

Hinweis:
entspannungsmusik-hoeren.de

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